Über die GeschichtsWerkstatt

Die GeschichtsWerkstatt Augsburg e.V. besteht seit 1988.

Wir bringen vor allem die Sozial- und Alltagsgeschichte Augsburgs im 19. und 20. Jahrhundert ins öffentliche Bewusstsein:
•    Industrialisierung / Arbeiterleben
•    Erster Weltkrieg / Revolution / Weimarer Republik
•    Nationalsozialismus / Zweiter Weltkrieg
•    Nachkriegszeit / Amerikaner in Augsburg
•    Frauen in Augsburg

Wir bieten thematische Stadtführungen, Vorträge und Lesungen an, gestalten Ausstellungen und leisten aktive Erinnerungsarbeit.

Daneben forschen wir zur Augsburger Stadtgeschichte.

Besonderes Interesse gilt den Stadtteilen außerhalb des Zentrums.


Veranstaltungen der GeschichtsWerkstatt Augsburg 2016


Stadtführungen zum Tag des Offenen Denkmals

'Gemeinsam Denkmale erhalten'

Sonntag, 11. September 2016 

9.30 Uhr:

Ehemaliges Offizierskasino der Sheridan-Kaserne

Unter der Gebäudenummer 180 unterhielten die amerikanischen Truppen über ein halbes Jahrhundert ein repräsentatives, im Nationalsozialismus entstandenes Offizierskasino an der Südspitze der Sheridan-Kaserne. Um 1936 erbaut, sollte dieser propagandistische Bau die nationalsozialistische Architektur zum Ausdruck bringen. Inzwischen steht das Gebäude unter Denkmalschutz, aber seine künftige Nutzung ist noch unklar.

Leitung: Gerhard Fürmetz
Treffpunkt: Vor dem Gebäude (Pröllstr. 2)


14.30 Uhr:

Prinz-Karl-Viertel - Vergessene Denkmäler für Militär und Krieg

Zwei Denkmäler im Prinz-Karl-Viertel erinnern an Militär und Krieg in Augsburg - eines davon befindet sich im akuten Verfall und wurde schon einmal "verschoben". Von Abriss oder massiver Umgestaltung bedroht sind auch das alte JVA-Gebäude und das ehemalige Kreiswehrersatzamt. Zu diesen "vergessenen" Baudenkmälern im Prinz-Karl-Areal führt der kleine Rundgang.

Leitung: Gerhard Fürmetz
Treffpunkt: Infanterie(rund)denkmal im Zentrum des Prinz-Karl-Parks


16 Uhr:

Ehemalige Schülesche Kattunmanufaktur

Die Schülesche Kattunfabrik, erbaut in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, ist ein bedeutendes Denkmal der Frühindustrialisierung und ein Zeugnis der besonderen Bedeutung der freien Reichsstadt Augsburgs für die Textilindustrie. Mit seinem besonderen Veredelungsverfahren des Kattundrucks produzierte Johann Heinrich Edler von Schüle in seiner schlossähnlichen Anlage vor den Toren der Stadt den weltweit berühmten und begehrten „Augsburger Sitz“. Am Tag des Offenen Denkmals haben Sie die Möglichkeit den noch erhaltenen, historischen Kopfbau der Schüleschen Kattunmanufaktur zu besichtigen. Heute befindet sich dort das Präsidium der Hochschule Augsburg.

Leitung: Katja Boser 
Treffpunkt: Friedberger Straße 2;                                                                                     Öffentlicher Nahverkehr: Tram 6, Haltestelle Hochschule Augsburg



Das gesamte Programm des Denkmaltags in Augsburg (59 Orte) ist unter http://tag-des-offenen-denkmals.de/programm/ abrufbar, die Startseite ist http://www.tag-des-offenen-denkmals.de/.