![]() | Entdecken Sie im Jahr 2010 mit der GeschichtsWerkstatt Augsburg Menschen und Ereignisse, Straßen und Gebäude vergangener Zeiten neu. Zum Auftakt am 2. Mai präsentieren wir sechs spannende Häusergeschichten. Mit dem Fahrrad bewegen wir uns von Station zu Station. Die Führung nimmt die erfolgreiche Ausstellung “Häusergeschichte(n) – Augsburger Häuser und ihre Bewohner” auf, die bis Februar 2010 im Architekturmuseum Schwaben gezeigt wurde. Bei drei weiteren Stadtführungen erkunden wir die Gögginger Straße, das nördliche Oberhausen und die ehemalige Sheridan-Kaserne in Pfersee. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die so genannte "Arisierung“ in der NS-Zeit. Wir zeigen mit zwei Führungen zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser ehemals jüdischer Eigentümer in der Augsburger Innenstadt, die in „arischen“ Besitz übergingen. Daneben bieten wir Augsburger Schülern ein Forum, ihre lokalhistorischen Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenteneiner breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Abgeschlossen wird unser Programm durch einen Vortrag im Januar 2011 über die Verfolgung und Deportation der Juden aus München und Bayerisch-Schwaben ab 1941. Zwei Lager in Münchner Vororten wurden zur Zwischenstation auf dem Weg in die Vernichtung. Alle, die sich für kritische, innovative Geschichtsarbeit in und für Augsburg interessieren, sind herzlich zu den Veranstaltungen der GeschichtsWerkstatt eingeladen! |
gehörte der jüdischen Unternehmerfamilie Friedmann, bis
es 1939 „arisiert“ und 1944 von Bomben zerstört wurde.
Ludwig und Selma Friedmann nahmen sich im März 1943
am Abend vor ihrer Deportation das Leben.
